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Pfarreientwicklungsprozess 2030

Seit einiger Zeit läuft in unserer Pfarrei der sogenannte „Pfarreientwicklungsprozess“. Ziel dieses Prozesses ist ein auf das Jahr 2030 ausgerichtetes pastorales und wirtschaftliches Zukunftskonzept für unsere Pfarrei, welches den sich ändernden gesellschaftlichen Entwicklungen, aber auch den personellen (sowohl bei haupt- wie auch ehrenamtlichen Mitarbeitern) und den wirtschaftlichen Herausforderungen Rechnung trägt.

In allen Gremien der Pfarrei und der Gemeinden ist der Pfarreientwicklungsprozess mittlerweile „Dauerthema“. So auch auf dem letzten Klausurtag unseres Gemeinderates im Frühjahr 2015. In Form eines Schreibgesprächs sind dabei Ideen und Meinungen zu fünf aus unserer Sicht wesentlichen Fragen gesammelt worden.

  1. Wo und wie kann die gegenseitige Öffnung und das verbindliche Zusammenwachsen zwischen den Gemeinden gefördert werden?
  2. Welche Ideen gibt es, mit weniger Finanzen, mit weniger hauptamtlichem (pastoralem) Personal und mit kleiner werdenden Zahlen von Gläubigen lebendiges christliches Leben im Großraum Sterkrade zu erhalten und zu stärken?
  3. Was - denken Sie - muss bei allen notwendigen Veränderungen in jedem Fall vor Ort (bei den Menschen) erhalten bleiben?
  4. Welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten werden Sie auf dem Weg der Veränderung wohl begegnen?
  5. Was sind nach Ihrer Überzeugung die nächsten Schritte?

Die Ergebnisse dieses Schreibgespräches sind dann im Rahmen einer Gemeindeversammlung am 6. September 2015 der Gemeinde zugänglich gemacht worden, mit der Bitte, sich mit den Fragen auseinanderzusetzen und die Ergebnisse zu erweitern oder durch Anbringen von Markierungen zu gewichten. Die Möglichkeit zur Stellungnahme war durch Aushang in der Kirche über mehrere Wochen gegeben.

Allen, die diese Gelegenheit zur Mitwirkung genutzt haben - und das waren nicht nur "Theresianer", sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Eine Arbeitsgruppe des Gemeinderates hat zunächst die Gesamtergebnisse gesichtet und eine Zusammenschrift vorgenommen, welche die verschiedenen Beiträge auflistet und insbesondere Mehrfachnennungen kenntlich macht. Anschließend wurde eine (leichter lesbare) Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des Schreibgespräches erstellt, welche Sie hier finden.

Die Ergebnisse – sowohl die Zusammenfassung, wie auch die „ungefilterte“  Gesamtzusammenstellung  - hat unser Gemeinderat an die „Koordinierungsgruppe“ weitergeleitet, welche in der Pfarrei den Pfarreientwicklungsprozess organisiert. Ihr gehören Vertreter des Pastoralteams, des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates, sowie des Bistums an.

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2015: Geht der Dialog noch weiter, oder was kommt nun?

Ehrlich gesagt, keine einfache Frage!!! Leider überholte uns hier vor Ort wieder mal das Geschehen in der "großen weiten Welt" - sprich dem Bistum und der Pfarrei. In unserem Bistum wurde unter Beteiligung sehr vieler das Zukunftsbild als Basis für die weitere Entwicklung der Kirche earbeitet. Die schwierige Aufgabe wird es nun sein, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten - erste Schritte sind dazu auf dem Zukunftsforum am 26. Juni 2015 getan worden. Parallel dazu gilt es, eine langfristige, auch finanziell und personell tragbare Perspektive zu entwickeln. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt "Pfarreientwicklungsprozess 2030", mit dem wir in der Pfarrei St. Clemens der Kirche Zukunft geben wollen. Dieser Prozess hält uns seit letztem Jahr hier in St. Theresia und in der ganzen Pfarrei beschäftigt und auch hier ist wieder Ihr Mitdenken und -tun gewünscht/gefordert. So werden wir am 6. September dazu eine Gemeindeversammlung durchführen und am 13. Februar 2016 wird ein pfarrweiter "Zukunftstag" stattfinden.

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Der Dialog geht weiter: Die Gemeindeversammlung am 5. Mai 2013

Der 5. Mai 2013 markiert eine weitere wichtige Etappe für den Dialogprozess in unserer Gemeinde. An diesem Sonntag hatte der Gemeinderat zur Gemeindeversammlung beim Gemeindetreff nach dem 9:45 Uhr Hochamt eingeladen. Dort wurden in einer Präsentation zunächst der bisherige Verlauf des Dialogprozesses und die Ergebnisse der Umfrageaktion aus dem letzten Jahr vorgestellt.  Unter der Moderation von Pastor Hans-Werner Hegh diskutierten dann anschließend die über 50 Teilnehmer lebhaft und konstruktiv diese Ergebnisse, machten sich Gedanken über konkrete Schritte und Maßnahmen und stimmten darüber ab, mit welchen Themen der Dialog in St. Theresia fortgesetzt werden soll. Eine Protokoll der Veranstaltung finden Sie hier; einen kurzen Bericht mit einigen Fotos hier.  Auf seiner Sitzung am 22. Mai hat nun der Gemeinderat die Ergebnisse besprochen und eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die nächsten Schritte diskutieren und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeiten wird.  Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Wie alles begann ...

Am 20. September 2011 hatte die Stadtkirche Oberhausen den vom Diözesanrat angeregten Dialogprozess in der Jugendkirche TABGHA gestartet. Alle kirchlich Interessierten waren eingeladen, gemeinsam über die Situation und die Zukunft unserer Kirche nachzudenken. Die Veranstaltung war erstaunlich gut besucht und es gab eine Fülle guter Gespräche und Anregungen. Man darf sicherlich sagen, wir sind sehr hoffnungsvoll gestartet.

Aber wie soll es nun weitergehen?

Zunächst wurden vom Vorstand des Katholikenrates alle von den Teilnehmern genannten Themen und Fragen gesammelt, geordnet und zusammengefasst. Auf einem Treffen, zu dem Vertreter der Gemeinderäte aller Gemeinden Oberhausens eingeladen waren, wurden von diesen Themen zunächst zwei ausgewählt, mit denen auf Stadt- und Gemeindeebene der Dialogprozess fortgeführt werden soll:

  1. Stärkung der Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde und in der Kirche.
  2. Bedeutung von Kindern und Jugendlichen in der Kirche.

Die Gemeinderatsvertreter haben sich außerdem darauf geeinigt, bis Anfang Juni erste Ergebnisse des Dialogs aus ihren jeweiligen Gemeinden vorzulegen. Anschließend wird man sich wieder mit dem Vorstand des Katholikenrates zusammensetzen um eine weitere Vollversammlung (wahrscheinlich am 4. Oktober) aller Oberhausener Katholiken  vorzubereiten. Mit hoffentlich vielen guten Gedanken und Vorschlägen aus den Gemeinden zu den beiden Themen werden wir sicher auf diesem gemeinsamen Weg weiter vorankommen.

Für unsere Gemeinde hat sich der Gemeinderat vier Schritte überlegt, um den Dialogprozess in St. Theresia anzustoßen. Dabei kommt es uns besonders darauf an, dass jedes Mitglied unserer Gemeinde die Möglichkeit hat, ihre/seine Gedanken und Ideen einzubringen. Wir haben deshalb zu beiden Themen konkrete Fragen formuliert.

Gemeinschaft – Gemeinde:

  • Wie erleben Sie Gemeinschaft in unserer Gemeinde, in unserer Pfarrei, in der Kirche?
  • Welche Veränderungen wünschen Sie sich?
  • Welche Ideen haben Sie zur Umsetzung?

Kinder und Jugend

Unstrittig ist, dass Kinder und Jugendliche für die Kirche und ihre Zukunft wichtig sind, Darum muss unser Ziel sein, dass Gemeinde für alle Altersgruppen ein Zuhause ist:

  • Wie lässt sich Gemeinde für Kinder und Jugendliche in Zukunft attraktiver gestalten?
  • Was gelingt in St. Theresia schon gut; was gefällt Ihnen?

Um in den Dialogprozess einzusteigen, haben Sie die folgenden Möglichkeiten.

Im Internet: Wir haben einen Blog* eingerichtet, auf dem Sie die Möglichkeit haben, Ihre Gedanken und Ideen zu den einzelnen Fragen anzubringen.

In schriftlicher Form: Wir haben Bögen vorbereitet, welche Sie hier herunterladen und ausdrucken können, aber auch in den Regalen in der Kirche und auf der Fensterbank im großen Saal des Gemeindeheims finden. So können sie in Ruhe zu Hause Ihre Gedanken aufschreiben, und dann in die Box hinten in der Kirche oder in den Briefkasten des Gemeindebüros werfen.

Plakatwand in der Kirche: Hinten in der Kirche finden Sie eine Plakatwand und Stifte, auf der Sie Ihre Gedanken und Ideen einfach anschreiben können. Auch Kommentare zu bereits vorhandenen Stellungnahmen sind willkommen.

Im Gespräch: Ganz wichtig aber auch das persönliche Gespräch z. B. nach den Gottesdiensten, oder in den verschiedenen Gruppen und Verbänden der Gemeinde.

Wir sind sehr gespannt auf Ihre Einschätzungen,  Ideen und Anregungen!

Der Gemeinderat

* mittlerweile nicht mehr online!

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