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10.11.2017

Offener Brief "Pro Pope Fancis" knackt innerhalb weniger Tage die 50.000er Marke.


Papst Franziskus, Quelle: www.pixabay.com

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit markiert pastoralen Schwerpunkt des Pontifikats Franziskus I.

Nicht erst mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus eine Grundlinie seines Pontifikats gesetzt.
Ihm geht es darum, der biblischen Aufforderung "Seid barmherzig!" (Lk 6,36) im seelsorglichen Handeln der Kirche eine sichtbarere und erlebbarere Basis im kirchlichen Leben zu verschaffen.

Papst stößt in traditionalistisch-konservativen Kreisen auf offene Gegnerschaft

Doch damit stößt der Papst offensichtlich - auch in eigenen vatikanischen Kreisen - und bei Bischöfen und Kardinälen auf erheblichen Widerstand, der zum Teil auch offen und öffentlich formuliert wird. Die Kritiker gehen dabei sogar so weit, dem Papst Verbreitung von Irrlehren zu unterstellen, die den 'rechten Glauben in Gefahr' brächten. (vgl. http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Feindbild-Franziskus-Wieso-die-Kritik-am-Papst-immer-direkter-wird-id43132006.html).

Damit tritt mehr und mehr ein offener Konflikt in der römisch-katholischen Kirche zu Tage.

Solidarität mit dem Papst führt zu einem offenen Unterstützerbrief

Dieser Konflikt veranlasste nun viele Prominente dazu, auf Initiative des Theologen Paul Zulehner, einen offenen Brief an den Papst zu formulieren, in dem sie dem Pontifex ihre Unterstützung zusichern und ihn bitten, seiner pastoralen Linie treu zu bleiben.

In einem Interview verteidigte Paul Zulehner diese Initiative: https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2017-11-08/theologe-verteidigt-initiative-pro-pope-francis .

Zugleich rufen die Initatoren die Menschen in aller Welt auf, sich diesem offenen Brief anzuschließen und mit ihrer Unterschrift ebenfalls den Papst in diesem Konflikt zu unterstützen.

In diesem offenen Brief heißt es:

"Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen, die Pastoralkultur der katholischen Kirche von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren. Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur gehen Ihnen zu Herzen. Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett. Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch. Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen soll nicht ein legalistisch, sondern ein barmherzig interpretiertes Gesetz haben. Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur, die Sie der Kirche zumuten. Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“. Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen, und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.
Die Unterzeichnenden"

Zu den Unterstützern aus unserem Bistum gehört auch unser Generalvikar Klaus Pfeffer. Er schreibt dazu in seiner Begründung:
"Ich unterstütze Franziskus, weil er die Kirche als offenes Haus versteht – nicht als „Zollhaus“, aus dem „Kontrolleure der Gnade“ die Menschen überwachen. Liebevoll und barmherzig sollen Christen auf die Straßen der Welt gehen – nach Jesu Vorbild."

Möchten Sie auch den Papst bestärken?

Wenn Sie sich auch diesem offenen Brief anschließen wollen und damit unserem Papst Rückendeckung geben wollen, nutzen Sie bitte diesen Link, mit dem Sie online diesen offenen Brief unterzeichnen können:

https://www.pro-pope-francis.com/

 

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie hier:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vatikan-kritik-an-papst-franziskus-nimmt-vor-weihnachten-zu-a-1127247.html

und

https://zulehner.wordpress.com/

 

Mittlerweile berichten viele verschiedene Medien über diese Aktion. Verschaffen Sie sich gerne darüber einen Überblick!