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08.07.2017

1. Liebfrauentag - Termin verschoben

Leider müssen wir durch aktuelle Entwicklungen im Pfarreientwicklungsprozess den Liebfrauentag verschieben, bis die Rahmenbedingungen für das Projekt „Ehrenamtliche Gemeindeleitung“ in der Pfarrei geklärt sind.

Bitte geben Sie diese Informationen an möglich viele Gemeindemitglieder weiter.

Ihre Melanie Malitius, Frau Bolle-Severin und Frau Woltering (Begleiterinnen des Bistums Essen)

 


 

Der Prozess, der unsere Gemeinde befähigen wird, die Leitung in ehrenamliche Hände aus den eigenen Reihen zu legen, nimmt Fahrt auf.

Jedoch, so ein gewagtes Unternehmen kann nur gelingen wenn die Gemeinde zu jedem Zeitpunkt über die aktuelle Entwicklung im Bilde ist. Uns ist dabei bewusst, dass das allein noch nicht reicht. Gemeindeleitung kann nicht über den Köpfen der Gemeinde geschehen.

Deshalb wollen wir uns, gemeinsam mit Ihnen aufmachen, die Segel zu hissen, um unbekanntes Land zu entdecken. Gemeinsam mit der Inspiration und der Kraft des Heiligen Geistes dürfen wir vertrauensvoll aktiv werden. Wir wollen gemeinsam überlegen, wie wir in Zukunft Gemeinde sein werden.

 

Herzliche Einladung also
zum 1. Liebfrauentag
am 23. September 2017 von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
in unserem Gemeindesaal.

 

Anschließend sind alle eingeladen zum Besuch der Vorabendmesse in der Liebfrauenkirche. Denn hier, vor Gottes Angesicht, können wir all unsere Unsicherheiten und Ängste im Gebet unserem Hern anvertrauen. Er wird uns leiten und schütztend seine Hand über unser Schiff halten.

Ein Tag wie kein Anderer

Bilder: Melanie Malitius

06. Juli 2017

Klausurtag am 1. Juli 2017 des Gemeinderates brachte überraschende Erkenntnis über die Sozialstruktur der ansässigen Bevölkerung.

Auf dem Weg zur ehrenamtlichen Gemeindeleitung hat sich der Gemeinderat die Mühe gemacht, den Sozialraum der Menschen auf der Schwarzen Heide und Biefang unter die Lupe zu nehmen. „Wir wollen wissen, um welche Menschen es geht, wenn wir darüber nachdenken, wie und mit wem wir zukünftig Gemeinde sein wollen.“

Der Tag gliederte sich für die Teilnehmer in 2 Teile. Zunächst wurde in 2 Kleingruppen gearbeitet. Die 1. Gruppe nahm die Sinusstudie des Bistums Essen, heruntergebrochen auf unseren Stadtteil, unter die Lupe, um herauszufinden, welche Milieus in unserem Stadtteil leben. Die zweite Gruppe sollte ihr Wissen zu 6 Blickweisen (Soziales, Religion, Politik, Kultur, Wirtschaft, Ökologie) auf den Stadtteil zusammentragen.
Fr. Bolle – Severin ergänzte die Arbeiten mit amtliche Statistiken über die Bevölkerung der Stadt. Entgegen dem Bild, dass viele der Teilnehmer über ihren Stadtteil hatten, kam zu Tage, dass im Umfeld der Liebfrauengemeinde eine sehr große Gruppe an Mitbürgen mit geringen Einkommen wohnt. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal deutlich, dass wir unsere Angebote als Gemeinde vor Ort an allen hier wohnenden Menschen ausrichten müssen und gemäß dem Wunsch von Papst Franziskus an die Ränder der Gemeinde gehen müssen. Es wurde bemerkt, dass z.B. die Menschen in Biefang, rund um die Kapelle St. Konrad, hier sicher stärker in den Blick zu nehmen sind.

Der 2. Teil war geprägt von Bewegung. Es hilft nichts, wann man sich einen Sachverhalt nur theoretisch aneignet. Und so setzte man sich in den Bus der Pfarrei und fuhr die Orte ab, um sich die Situation vor Ort anzusehen. Heraus aus den Zahlen der Statistiken, rein in die Gemeinde, zu den Menschen. Sich aufmachen und vom Nachdenken ins Tun kommen. Die Zahlen nahmen Gestalt an, als man die erarbeiteten Sachverhalte in der Realität des Ortsteils wiederfand. Dabei ging es weniger darum neue Erkenntnissen zu erlangen, sondern die gemachten Erkenntnisse aus dem 1. Teil zu vergegenwärtigen und zu vertiefen.

Beim Antrittsbesuch unseres Propstes Dr. Fabritz in der Liebfrauengemeinde gebrauchte er in seiner Predigt ein mundartliches Zitat des ehemaligen Ruhrbischofs Felix Genn „Sie müssen de Kirsche lieeben.“ (besser natürlich im Original) Mit diesem Zitat kann man auch das Résumé dieses Klausurtages überschreiben, dessen Intensität bei jedem der Teilnehmer bleibende Spuren hinterlassen hat. Allein der zweite, praktische Teil führte dazu, sich mit den Brüdern und Schwestern des Ortsteils in ihrer Unterschiedlichkeit zu identifizieren, egal wie nah oder fern sie der Kirche stehen. Die Identifikation führt zum Mitfühlen und weckt den Wunsch das Leben zu teilen.

Wir müssen die Kirche lieben meint: Wir müssen die Menschen lieben, die Teil dieser Kirche sind und die die Kirche vor Ort im Wesen ausmachen. Das ist ein hoher Anspruch und eine noch größere Aufgabe, die wir sicher nicht allein bewältigen können. Doch wir wissen einen starken Partner an unserer Seite, Jesus Christus, der uns zum Bruder wurde und uns gezeigt hat, wie ein Leben aus der Liebe Gottes heraus gelingen kann.

*Zu den Ergebnissen des Klausurtages wird noch ein detaillierter Bericht gefertigt, den wir gerne an dieser Stelle nachreichen werden.

Bei der Sache
Gruppenarbeit
Aufbruchstimmung
Expeditionstaxi
Besichtigung des Areals der St. Konrad Kapelle
... und von innen
Ergebnisse werden festgehalten
... und anschaulich präsentiert

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Liebe Gemeinde und Gäste

Auf dem Foto sind zu sehen: Vorn: Fr. Bolle-Severin, Propst Dr. Peter Fabritz
Im Hintergrund: Günter Beck, Heike Wülbeck, Marlies Bork, Karin Wieners, Anneliese Breuckmann, HansJörg Witter, Doris Kleinert, Roman Blaut, Melanie Malitius Foto@ Christina Impellizzieri

20. Mai 2017

am 03.05.2017 fand im Kloster Liebfrauen ein „historischer“ Moment statt. Mit diesen Worten beschrieb Propst Dr. Peter Fabritz den Augenblick der Unterzeichnung des Kontrakts zwischen dem Bistum, der Pfarrei St. Clemens, der Gemeinde Liebfrauen und den Begleiterinnen Fr. Bolle-Severin und Fr. Woltering!

Wir, die Gemeinde Liebfrauen und die Gemeinde Heilige Familie in Essen auf der Margarethenhöhe, werden in den nächsten 1,5 Jahren in einem geschützten Rahmen, zieloffen darüber nachdenken können, wie Gemeinde in Zukunft Glauben leben kann, angesichts leerer Kassen und ohne eigenes Personal.

Im Kontrakt heißt es dazu: „Das Bistum Essen unterstützt im Zukunftsbild-Projekt „Modelle Ehrenamtlicher Leitung“ Gemeinschaften (Gemeinde, Gruppen, Kirchorte,…) bei der Entstehung und Erprobung neuer Modelle ehrenamtlich geleiteter Gemeinden, die in einem abgesicherten Rahmen Erfahrungen sammeln.“

Ziele des Prozesses sind:

  • Auseinandersetzung mit theologischen und pastoralen Bedingungen.
  • Wahrnehmung der Realitäten im Lebensraum der Gemeinde / Gemeinschaft.
  • Entwicklung eines den Gegebenen angemessenen Leitungsmodells. (Selbstverständnis, Rollen und Aufgaben, Vernetzung und Kommunikation)
  • Einbettung der Gemeinde in die Pfarrei und in die katholische Kirche
  • Im Vorfeld der Unterzeichnung des Kontrakts haben Pfarrge- meinderat, Kirchenvorstand und Pastoralteam diesem Projekt zugestimmt.

Wir wünschen uns, gemeinsam mit Ihnen allen auf dem Weg zu sein. Gemeinsam Lösungen und Wege zu finden, die im Sinne der Gemeinschaft, der Pfarrei und der Kath. Kirche sind. Bitte gehen Sie diesen Weg mit uns! Ihr Gemeinderat Liebfrauen


17. Februar 2017

Im Jahr 2015 wuchs das Interesse, wie wir unser Gemeindeleben mit hauptamtlicher Begleitung organisieren und gestalten können. Nach einem intensiven Klausurtag im September 2015 fiel dann die Entscheidung, dass wir als Gemeinderat einen Weg vorbereiten wollten, der diesen Gedanken lebendig werden lassen konnte.

In Zusammenarbeit mit dem Bistum hat sich dann die Gemeinde um die Aufnahme in das Projekt "Modelle ehrenamtlicher Gemeindeleitung" des Bistum Essen beworben. Das Bistum hat uns in dieses Projekt aufgenommen und uns seit Januar eine Begleitung zur Seite gestellt.

Ab diesem Jahr werden wir den Weg mit Frau Marlies Woltering und Frau Cornelia Bolle- Severin vorbereiten.