06.10.2017

Pastoralreferent Mark Bothe - Der 'Neue' im Seelsorge-Team unserer Pfarrei

(c) Mark Bothe privat

„Sagen Sie mal - was machen Sie eigentlich?“
Das ist der Satz der mir in letzter Zeit am häufigsten begegnet.

Ich kann die Frage gut verstehen, denn Pastoralreferentinnen und -referenten sind zwar nicht so wenige - im ganzen Bistum gibt es 41 von uns -, aber in der ‚freien Wildbahn‘ sieht man uns seltener, als zum Beispiel Diakone oder Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten.
Denn während Letztere - wie der Name schon sagt - in den Gemeinden arbeiten und Seelsorge vor Ort machen, sind Pastoralreferentinnen und -referenten für die Pfarrei ernannt.
Wie der Pfarrer sollen und müssen wir das „große Ganze“, die Gesamtpfarrei, im Auge behalten. 


Seit Mitte August 2017 ist dieses „große Ganze“ für mich nun die Pfarrei St. Clemens.
Und so gehört es zu meinen ersten Aufgaben diese zweitgrößte Pfarrei Deutschlands zunächst einmal kennenzulernen.
Wenn Sie also demnächst jemand Unbekanntes sehen, der viele, oft seltsame Fragen stellt, dann ist das vermutlich „der Neue“. 


Was aber tut „der Neue“ denn nun in unserer Pfarrei?

Wenn Sie meine ehemalige Ausbilderin fragen, dann wird sie Ihnen sagen, Pastoralreferentinnen und -referenten seien „mittleres Management“ in einer Pfarrei; betreut mit der Aufgabe, zu koordinieren und Projekte anzustoßen.
Wenn Sie einen Pfarrer fragen, dann wird der vermutlich antworten, ein Pastoralreferent sei jemand, der ihm zuarbeitet und mit dem er sich Aufgaben teilt.
 
Ich glaube, ich muss vor allem eines sein: ein Ermöglicher.
Es ist meine Aufgabe zu ermöglichen, dass Menschen mit Gott in Berührung kommen können; dass all die Menschen, die von Gott erzählen, Nächstenliebe leben und den Glauben feiern wollen, das auch können.

Mein Blick gilt dabei der ganzen Pfarrei und darüber hinaus auch der Stadt.
Einer meiner Bereiche ist die Citypastoral an der Kirche St. Clemens, ein anderer die Ökumene, ein weiterer Öffentlichkeitsarbeit.
Darüber hinaus werden immer wieder Projekte hinzukommen oder wegfallen - je nach Bedarf der Pfarrei.

Ich freue mich sehr auf die Arbeit in dieser Pfarrei und in dieser Stadt.
Aber noch mehr freue ich mich auf die Menschen.

Herzlich!

Ihr
Mark Bothe

Nach oben