Klausurtagung 2014

© Bistum Essen

Anhand der sieben Begriffe des Zukunftsbildes des Bistums Essen:

berührt - gesendet - wach - wirksam - vielfältig - nah - lernend

Im Folgenden erfahren Sie,  welche ersten Gedanken auf der Klausurtagung geäußert wurden. Einige Begriffe wurden nicht bearbeitet, aber nicht weil sie nicht wichtig sind, sondern weil einfach die Zeit bei der Tagung fehlte. Jedoch ist erste Schritt getan, und die nächsten werden folgen. In der Fastenpredigten 2014 wurden diese sieben Wörter auch der Gottesdienstgemeinde näher gebracht.

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Frage: Wie kann ich mich hilfreich für andere einsetzen? Wie und mit wem kann Kirche eine aktive Partnerin für andere Kräfte sein, die sich für die Verbesserung der Lebenssituationen einsetzen?

Unsere ersten Antworten:

  • Sensibilität für die Situation andere daraus ergibt sich das Aufnehmen durch den Beobachter
  • Ehrlichkeit im Umgang
  • Konsequentes Handeln und Umsetzen
  • Vorurteilsfreies Handeln
  • Strukturen schaffen (zentrale Anlaufstelle)
  • Nicht jedem Trend nachlaufen
  • Keine christlichen Werte vernachlässigen
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Frage: Wie kann ich mich in meinem Umfeld für die Vielfalt der Menschen öffnen? Wie sind wir Kirche, in der sich niemand ausgeschlossen fühlt? Wie üben wir uns in Toleranz, die Offenheit und Weite möglich macht?

Unsere ersten Antworten:

  • Gruppen und Gremien
  • „aktiv, aber nicht katholisch"
  • Vielfältig bedeutet auch eine Herausforderung
  • Vielfältig bedeutet auch Umsetzung von allen Seiten
  • Frauen in der Kirche als Bereicherung verstehen (gleiche Augenhöhe; Wo ist die Kirche ohne die Frauen?)
  • Stärkung des Bewusstsein bei den Hauptamtlichen und bei der Gemeinde
  • Wie kommt man an die „Außenstehenden" heran?

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Frage: Wie kann ich in meinem Umfeld überzeugend Nähe ausdrücken? Welche Form von Nähe wird von wem gewünscht? Was kann Kirche tun, um von diesen Wünschen zu erfahren?

Unsere ersten Antworten:

  • Erkennen, wann der andere Mensch Nähe braucht (z.B. bei Trauer)
  • Wichtigkeit vom Da-sein
  • Möglichkeit von Hausbesuchen
  • Nähe bietet die Möglichkeit, Menschen sich öffnen zu lassen
  • Multiplikatoren für Nähe sein
  • Sich als Sauerteig in der Gesellschaft verstehen
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Frage: Wie kann ich in meinem Umfeld überzeugend ausdrücken, dass Kirche nicht aus sich heraus schon alles weiß, sondern kulturell, ästhetisch und konkret von Anderen lernen will?

Unsere ersten Antworten:

  • Verantwortung für die Gemeinschaft, Entwicklung
  • Offenheit für andere Ideen
  • Ideen nicht schlechtreden, sondern konstruktiv
  • Mut sich von unwesentlichen Dingen zu trennen (nicht so viele Baustellen)
  • Hauptamtliche nicht unbedingt als Motor, sondern als Moderator
  • Richtung darf nicht beliebig sein
  • Alleinstellungsmerkmal der Kirche?